Willkommen bei der SPD-Oberhavel.
Im Unterbezirk Oberhavel engagieren sich über 600 Mitglieder für die Sozialdemokratie. Wir sind in 13 Ortsvereinen und verschiedenen Arbeitsgemeinschaften organisiert, die vor Ort die Werte der Sozialdemokratie vertreten. Die Vorsitzenden der Ortsvereine stehen Ihnen gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sollten Sie einmal keinen direkten Kontakt herstellen können, unterstützt Sie die Geschäftsstelle des Unterbezirks. Unsere Grundwerte sind Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Eine starke und selbstbewusste Sozialdemokratie ist entscheidend, um unsere Ziele zu erreichen. Dabei sind wir auf die Unterstützung von engagierten Menschen angewiesen, die sich aktiv einbringen.
Unser Ziel ist es, den Landkreis Oberhavel kontinuierlich zu verbessern, zu modernisieren und auszubauen, um ihn noch lebenswerter zu gestalten. Oberhavel hat bereits viel zu bieten. Es weiter zu verbessern ist unser Ansporn.
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Der Vertrag zwischen dem Land Brandenburg und dem Landkreis Oberhavel, der die wasserrechtlichen Regelungen für die Erweiterung des Hennigsdorfer Stahlwerks verbindlich festlegt, schafft einen wichtigen Durchbruch. Damit gelingt es, zwei zentrale Interessen dauerhaft und verlässlich zusammenzubringen: den konsequenten Schutz unseres Trinkwassers, das in Stolpe gewonnen wird, und die notwendige Planungssicherheit für den Industriestandort Hennigsdorf. Für das Stahlwerk und die Beschäftigten bedeutet das eine belastbare Perspektive über viele Jahre.
Der Landkreis Oberhavel hat in diesem Prozess stets deutlich gemacht: Trinkwasserschutz ist nicht verhandelbar. Das Grundwasser ist eine Schlüsselressource, weil in dem betroffenen Gebiet Trinkwasser für Teile Oberhavels und auch für Berlin gewonnen wird – insgesamt für rund 600.000 Menschen. Genau deshalb braucht es klare, rechtssichere Vorgaben, technische Sicherungen und verlässliche Kontrollen. Vereinbart ist ein Sicherungssystem aus Abwehrbrunnen und dauerhaftem Grundwassermonitoring auf dem Betriebsgelände. Im Havariefall können die Abwehrbrunnen verunreinigtes Grundwasser fördern und in eine Reinigungsanlage leiten – damit das Trinkwasser geschützt bleibt.
Gleichzeitig gilt: Gute Industriearbeit braucht Verlässlichkeit. Das Stahlwerk in Hennigsdorf steht für qualifizierte Arbeitsplätze, Ausbildung, regionale Wertschöpfung und eine starke industrielle Basis. Viele Familien in der Region hängen direkt oder indirekt am Standort – von Beschäftigten im Werk bis zu Unternehmen in der Zulieferkette.
Ein zentraler Baustein ist, dass mit den Verträgen die Neuausweisung des Wasserschutzgebiets Stolpe vorbereitet werden kann – mit dem Ziel, das Industrieareal aus dem Wasserschutzgebiet zu entlassen. Damit wird ein langjähriger Konflikt in geordnete, rechtssichere Bahnen gelenkt: Trinkwasserschutz bleibt verbindlich abgesichert, und zugleich entsteht die notwendige Klarheit für die Zukunft des Standorts.
Besonders hervorzuheben ist dabei der Einsatz unseres SPD-Landrats Alexander Tönnies. Er hat sich über Jahre dafür eingesetzt, dass eine tragfähige Lösung zustande kommt, die beide Ziele zusammenführt – mit Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und einem klaren Blick auf das, was Oberhavel braucht: Schutz für unser Wasser und eine starke industrielle Basis mit guter Arbeit.
Insgesamt wird die Unsicherheit deutlich reduziert: Der Standort erhält Perspektive, Investitionen werden planbarer, und zugleich sind die Anforderungen des Trinkwasserschutzes verbindlich geregelt und überprüfbar. Das ist ein wichtiger Schritt für Hennigsdorf, für Oberhavel und für Brandenburg insgesamt: sauberes Wasser schützen und gute Arbeit sichern – beides gehört zusammen.


Der Internationale Frauentag ist ein Kampftag. Er erinnert daran, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern keine Selbstverständlichkeit ist, sondern immer wieder neu erkämpft werden muss – auch und gerade in der Politik. Denn dort geht es um Einfluss, Macht und echte Gestaltungsmöglichkeiten.
Unter dem Motto „Frauen, macht Politik!“ laden der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann, die SPD Oberhavel und die SPD Oranienburg am
4. März 2026, um 17 Uhr
ins JUPP im Oranienwerk (Kremmener Str. 43, Oranienburg)
zu einem offenen Austausch ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche statt.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Welche Hürden müssen Frauen in der Politik überwinden?
Mit welchen Vorurteilen sind sie konfrontiert?
Und was können erfahrene Politikerinnen Frauen mit auf den Weg geben, die selbst politisch aktiv werden wollen?
Über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen:
Jennifer Collin-Feeder, Bürgermeisterin der Stadt Oranienburg
Katja Poschmann, SPD-Landtagsabgeordnete
Christiane Bonk, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oranienburg
Romy Segler, SPD-Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Frauen Oberhavel
Ein Grußwort spricht Dr. Benjamin Grimm, Vorsitzender der SPD Oberhavel. Auch das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Für die passende Atmosphäre sorgt die Oranienburger Frauen-Band L.A.R.S. mit rockiger Livemusik – denn neben spannenden Gesprächen soll an diesem Abend auch gefeiert werden.
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Planung:
bjorn.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de
03301-3978890
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit guten Gesprächen und großartiger Musik!

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Wir erinnern an die Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet wurden – Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeuginnen und Zeugen Jehovas und viele andere. Hinter jeder Zahl steht ein Name, ein Leben, eine Geschichte.
Gedenken heißt für uns: nicht nur zurückzublicken, sondern heute Verantwortung zu übernehmen. Hinzuschauen, wenn Menschen ausgegrenzt werden. Widersprechen, wenn Hass normalisiert wird. Und die Würde jedes einzelnen Menschen zu verteidigen.
Ein besonders nahes Zeichen der Erinnerung sind die Stolpersteine und andere Gedenkstellen in den Straßen Oberhavels. Sie bringen Namen und Geschichten zurück an die Orte, an denen Menschen gelebt haben – mitten in unseren Alltag. Genau deshalb dürfen sie nicht übersehen werden.
Wir kümmern uns um die Stolpersteine – nicht nur heute, sondern das ganze Jahr über.
Wir reinigen und pflegen sie, damit die Namen sichtbar bleiben: als Zeichen des Respekts, der Solidarität – und gegen das Vergessen.
Unsere Bilder zeigen:
Hohen Neuendorf, Oranienburg, Glienicke/Nordbahn und Hennigsdorf