SPD-Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderungen seit 2012 im Landkreis aktiv

"Selbst Aktiv"-Vorstand Beyertt, Porazik, Schubert mit Landrat Schröter (v. l.) bei der Ausstellungseröffnung "Nicht hören. Nicht sehen - und trotzdem verstehen", März 2013 (Foto: Reik Högner)
"Selbst Aktiv"-Vorstand Beyertt, Porazik, Schubert mit Landrat Schröter (v. l.) bei der Ausstellungseröffnung "Nicht hören. Nicht sehen - und trotzdem verstehen", März 2013 (Foto: Reik Högner)

Der Beschlusslage der Bundespartei folgend wurde am 04.09.2012 in Germendorf bei Oranienburg die Gründungsversammlung durchge-führt.Die Vorsitzende des Unterbezirks Oberhavel, Andrea Suhr, richtete ein Grusswort an die Versammlung und wünschte einen guten Verlauf. Seit dem hat der Vorstand, bestehend aus der Vorsitzenden, Monika Schubert, und den beiden Stellvertretern, Hans-Bernhardt Beyertt und Reinhard Porazik, seine Arbeit aufgenommen.

 

Es wurde der Kontakt zu den Behindertenbeauftragten der Kommunen und des Landkreises, sowie Vertretern von Behindertenorganisationen gesucht. Dieser Prozess erweist sich als schleppend. Verschiedentlich wird von dieser Seite eine Konkurrenz in der Selbst Alktiv gesehen, was natürlich nicht der Fall ist. Wir verstehen uns als eigenständige Instanz für Menschen mit Behinderung und wollen die bereits existierenden Einrichtungen und Organisationen bei ihrer ohnehin schon schweren Aufgabe un-terstützen.

Wir haben den beigefügten Flyer entwickelt, der helfen soll, die immer wieder anzutreffenden Barrieren auch in den eigenen Reihen zu über-winden.
Im Übrigen sind wir immer bereit, mit allen Institutionen, Einrichtungen und sonstigen interessierten Personen kontruktiv zusammenzuarbeiten.

Wir sind gegenwärtig in einem Beratungsprozess mit den kommunalen WahlleiterInnen, um Menschen mit Behinderung die eigene Entscheidung zu erleichtern, ihre Stimme bei den bevorstehenden Wahlen in einem barrierefreien Wahllokal abgeben zu können.

Wir haben die AG Selbst Aktiv auf Bundesebene gebeten, sich für diese von uns vorgeschla-genen Erleichterungen auch bundesweit einzusetzen.

Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in Berlin haben wir uns aufklären lassen, was Diskriminierung von Menschen mit Behinderung überhaupt bedeutet. Ein sehr lehrreicher Tag war das für uns. Wir sind sicher, dass wir die ADS zukünftig öfters um Hilfe bitten werden.
Nach unserer Meinung muss die Position der Behindertenbeauftragten gestärkt und ihre Zu-ständigkeiten erweitert werden.

Wir setzen uns für barrierefreien und erschwing-lichen Wohnraum für Menschen mit Behinde-rung ein. Dies ist ein ebenfalls sehr schwieriges Unterfangen.

Auch wir sind zu der Feststellung gelangt, dass die Umsetzung der UN-Konvention für Men-schen mit Behinderungen (BRK) das wohl zur Zeit noch größte Problem darstellt. Wir sind der Meinung, dass die Untätigkeit bei der Umset-zung mit Sanktionen belegt werden sollte.

 

Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv“: E-Mail