Hennigsdorf im Abseits? Nein, danke!

Hennigsdorf über ein Dreivierteljahr von der Außenwelt abzuschneiden, ist absolut unverantwortlich und auf keinen Fall hinzunehmen. Für die Zeit des Bückenneubaus muss es eine andere Lösung geben, als eine zentrale Zufahrt in die Stadt einfach zu sperren. Das mag preiswert scheinen, ist aber ideenlos und zeugt nicht gerade von Einfühlungsvermögen in die Gegenbenheiten einer wirtschaftlich prosperierenden Kommune im Speckgürtel. So kann man positive Entwicklungen in Ostdeutschland auch platt machen“, kommentiert Andreas Noack, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion SPD/LGU, die für 2021 angekündigte Vollsperrung der Ruppiner Straße wegen des Neubaus der Havelbrücke in Hennigsdorf.

 

Glücklicherweise ist noch etwas Zeit, um gegenzusteuern. Ich sichere den Hennigsdorferinnen und Hennigsdorfern die volle Unterstützung unserer Fraktion zu, damit eine Behelfsbrücke installiert werden kann. Müllentsorgung, Rettungsdienst, Schülerverkehr und die wichtige Verbindung nach Berlin und ins Umland müssen gewährleistet sein. Sonst entstehen weite Umwege, die besonders Pendlern und Betrieben teuer zu stehen kommen – abgesehen von dem Verkehrschaos, das Hennigsdorf über Monate lahm legen würde. Die Havelstadt im Abseits? Nein, danke!“ (SF)